Schön, dass du hier bist.
Hier beginnt kein Kurs, in dem du eine Technik erwirbst, um sie später anzuwenden. Hier beginnt ein Weg, auf dem sich eine Art zu sein entwickelt: aufmerksamer, zugewandter, ruhiger — bei dir selbst und bei anderen. Am Anfang steht nur eines: ankommen. Da sein.
Manche werden am Ende dieser Ausbildung Menschen körperlich-energetisch begleiten, in ihrem therapeutischen Beruf — nicht an einem Symptom entlang, sondern mit dem Blick auf das ganze Menschsein. Andere nehmen etwas mit in ihre Beziehungen, in ihren Alltag, ohne je eine Hand aufzulegen. Beides ist ein ganzer Weg.
Acht Wochenenden in zwei Jahren, online, in einer festen Gruppe.
Freitagabend ankommen. Samstag üben — zu zweit, zu dritt, in kleinen Räumen.
Dazwischen ein Abend im Monat und zehn Minuten tägliche Übung — dazu Übungsgruppen, die sich von selbst finden.
Und die Skool-Gruppe: der Ort zwischen den Terminen — Fragen, Austausch, Aufzeichnungen, Skripte.
Bei allem, was du hier lernst, erfährst du, woher es kommt.
In diesem Feld gibt sich vieles sicherer, als es ist. Ich halte drei Dinge auseinander, die leicht ineinanderlaufen — und sage dir bei jedem Inhalt, welches davon er ist.
Nachprüfbar in Anatomie, Physiologie und Forschung. Es bliebe wahr, auch wenn niemand je von energetischer Arbeit gehört hätte. Hier nenne ich die Quelle.
Was sich über Jahrzehnte in der Arbeit mit Menschen bewährt hat. Verlässlich genug, um danach zu arbeiten — und im wissenschaftlichen Sinn nicht bewiesen. Es heißt: so begegnet es uns. Nicht: so ist es.
Der Sinn, den wir dem Ganzen geben. Ein Bild — und offen als Bild gesagt, nicht als Tatsache verkleidet.
Nur so viel zu sagen, wie man weiß: Das klingt nach einer Kleinigkeit. Es ist die halbe Arbeit.
Wenn du diese drei auseinanderhalten kannst, hast du das Wesentliche schon verstanden — bevor du einen einzigen Inhalt gelernt hast.
Eine Tatsache über den Körper — und ein Bild über die Wirklichkeit.
BelegtDer Körper heilt sich selbst. Eine Wunde schließt sich in einer fein abgestimmten Folge von Schritten — Gerinnung, Entzündung, Neubildung von Gewebe und Gefäßen, Umbau — aus ihm selbst heraus. Das Immunsystem unterscheidet unablässig, hält Gleichgewicht und wehrt ab; Schlaf und Erholung stützen diese Arbeit messbar. Unter Belastung reguliert sich der Körper fortwährend, bis hinein in die Organe.
Darauf steht dieses ganze Programm. Und daraus folgt die Rolle.
Die Selbstheilung ist schon am Werk; es gibt nichts hinzuzufügen. Wer begleitet, leistet sie nicht — er erinnert daran und gibt ihr Raum. Wir lernen, in Begegnung zu sein: mit uns selbst, miteinander, mit dem, was darunter liegt.
Aus dieser Qualität heraus wirkt ein Mensch heilsam — in seinen Beziehungen, in seinem Beruf, auf seinem ganzen Weg.
Eine Krankheit ist beseitigt, ein Befund verschwindet. Messbar, an eine Diagnose gebunden — und Sache der Ärztin.
Heil werden, ganz werden. Die Seele darf sich durch alle Ebenen ausdrücken; du kommst in eine stimmigere Beziehung zu dir. Ein Schmerz kann bleiben und sich doch wandeln.
Das eine ergänzt das andere. Das Heilen in diesem zweiten Sinn teile ich als Erfahrungswissen.
DeutungDass alles zusammenhängt, ist die alte Erfahrung jeder kontemplativen Tradition. Im Denken des Physikers Hans-Peter Dürr findet sie einen tragfähigen Grund — er beschrieb die Wirklichkeit von ihrem Grund her als Beziehung.
„Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage."
— Hans-Peter Dürr
Hier verläuft eine feine Grenze. Die Physik stützt Verbundenheit als Begriff; über Liebe sagt sie nichts. Dass der Grund, in dem wir stehen, ein liebevoller sei, ist unsere Deutung — offen ausgesprochen. Die Physik bleibt Gleichnis.
Liebe meint hier auch keine Emotion. Sie meint eine grundlegende Schicht des Daseins.
Wir lernen, wirklich in Begegnung zu sein. Mit uns selbst. Miteinander. Mit dem, was darunter liegt.
Manche werden Menschen auch körperlich-energetisch begleiten wollen. Die Werkzeuge dafür geben wir mit. Das ist eine Ausdrucksform, die manche finden — und nicht das Ziel der Ausbildung.
Alles davor ist Grund, alles danach Übung — und dies die Mitte, aus der beides lebt.
Vieles in dieser Ausbildung sieht aus wie ein Können: Zentren, Dreiecke, Abläufe. Der Kern ist eine Art, da zu sein. Machen lässt sie sich nicht; man stellt sich immer wieder in sie hinein, bis sie zur eigenen wird.
„Ich lerne zwei Jahre lang, mich Menschen so zuzuwenden, dass ihre eigene Selbstheilung Raum bekommt. Das übt man zuerst an sich selbst, dann zu zweit. Es ist keine Technik, eher eine Haltung. Und wenn ich therapeutisch arbeite, kann ich Menschen damit in meiner Praxis in ihrem ganzen Sein begleiten — körperlich, emotional, mental, persönlich und seelisch.
Und die Haltung bleibt nicht in der Ausbildung. Man merkt sie im Beruf — im Gespräch mit einem Klienten, in einer schwierigen Sitzung, in dem Moment, bevor man einen Raum betritt. Man merkt sie zu Hause — wie man zuhört, wie man streitet, wie man neben jemandem sitzt, dem es nicht gut geht. Die Art, mit der man bei einem Menschen ist, verändert sich. Und die anderen merken es meist vor einem selbst.“
Diese drei kehren in jeder Übung wieder — bei einem Zentrum, bei einem Dreieck, bei einem ganzen Menschen.
Vor allem steht die Einstimmung: der Augenblick, in dem ich die drei Bewegungen in mir selbst finde, bevor ich mich einem anderen zuwende. Desidentifikation, Integration und Neuausrichtung in einer einzigen Bewegung, geübt an einer einfachen Formel:
Sie hat zwei Längen. Die lange Einstimmung ist die Schule: Zeit nehmen, Schritt für Schritt, ohne Ziel. Die kurze ist ihre gereifte Frucht — irgendwann genügt ein Atemzug, weil das Lange in ihr schon eingefaltet ist.
BelegtDass dieses Üben messbare Spuren im Gehirn und im eigenen Zustand hinterlässt, ist gut untersucht. Belegt ist, was die Einstimmung in mir bewirkt. Über das, was zwischen mir und einem anderen geschieht, sagt die Forschung nichts — das bleibt Erfahrung und Bild.
Vorweg, weil es der Kern ist: Dies ist das Erlernen einer heilenden Begleitung — einer Begleitung der Selbstheilungskräfte. Keine „Heiler-Ausbildung“. Es geht darum, den Menschen in seinem ganzen Sein zu erfassen: Körper, Emotionen, Gedanken, Persönlichkeit — und das Potenzial, das darunter liegt.
Die Ebenen, mit denen wir arbeiten — von außen nach innen gelesen.
Die klassische Einteilung des internationalen Netzwerks kennt fünf Ebenen. Die Persönlichkeit führen wir eigens auf, weil die Einstimmung genau an ihr ansetzt.
ErfahrungEine Landkarte der Wahrnehmung, keine zweite Anatomie neben der des Lehrbuchs. Nicht „so ist der Mensch gebaut", sondern „so begegnet er uns, wenn wir fein genug hinschauen".
BelegtAn jedem Ort, den die Landkarte als Zentrum kennt, liegt im Körper etwas Handfestes: eine Drüse, ein Organ, ein Nervengeflecht. Die Nebennieren unter Belastung. Die Bauch-Hirn-Achse am Solarplexus. Der Thymus hinter dem Brustbein. Dieses Wissen erdet die Arbeit.
Die Drüse ist belegt. Ihre Zuordnung zu einem Zentrum ist Überlieferung. Diese Trennung schützt den Menschen, den du begleitest — und sie schützt dich.
Das Werkzeug dieser Arbeit bist du selbst. Man kann keinen Raum halten, den man nie betreten hat.
Die energetische Begleitung von Menschen, die einem im therapeutischen Kontext anvertraut sind — immer als heilende Begleitung der Selbstheilungskräfte, nie als Heilversprechen. Stets im Rahmen deiner therapeutischen Kompetenz: als Ärztin, als Heilpraktikerin oder als sektorale Heilpraktikerin. Oder wenn du es für dich selbst lernen möchtest — aus Eigeninteresse, um deine eigene Gesundheit zu fördern.
Und vieles mehr — diese Inhalte wachsen weiter.
Die Leitfrage: Was kann ein Teilnehmer nach der Ausbildung tun, das er vorher nicht konnte?
Das Tiefste ist keine neue Tätigkeit. Es ist eine andere Art, da zu sein — die in deinen Beruf, deine Beziehungen, deinen Alltag hineinwirkt und sie verwandelt, ohne dass du etwas dazutust.
Eine Juristin, die den Weg ging, erzählte: Seitdem stimme ich mich vor jedem Verfahren ein — und sehe neben allem Juristischen auch den Menschen und seine Würde. Meine Verfahren laufen ruhiger, klarer, besser. Sie heilt niemanden. Und doch ist der ganze Raum ein anderer geworden.
Menschen, die diesen Weg eine Weile gemeinsam gehen, erleben oft eine Verbundenheit, die bleibt — noch nach Jahren in einem Augenblick wieder da, als wäre keine Zeit vergangen. Versprechen lässt sich das nicht. Es muss nicht. Es kann.
Für jede und jeden, der einen Entwicklungsweg gehen will.
Keine Vorkenntnisse, kein bestimmter Beruf. Eines aber fragt diese Ausbildung: ob du eine weitere Technik erwerben möchtest — oder ob du ahnst, dass es hier nichts zu erwerben gibt, sondern etwas zu erinnern, das längst da ist. Diese zweite Bewegung ist alles, was es braucht.
Ob aus einem therapeutischen, pflegerischen oder beratenden Beruf, aus einer Leitungsaufgabe — oder einfach als Mensch, der mehr spürt: die Ausbildung wirkt in all diesen Feldern. Im Beruf, in Beziehungen, im eigenen Leben. Ganz gleich, ob jemand später andere energetisch begleitet oder nicht.

Seit über 30 Jahren arbeite ich als Physiotherapeut in eigener Praxis in Emmendingen — mit Menschen, ihren Körpern und ihren Geschichten. Rund zehn Jahre davon habe ich in der energetischen Heilarbeit unterrichtet, in Deutschland und international. VerbundenSein ist das, was daraus geworden ist: eine eigenständige Synthese, gewachsen aus Jahrzehnten therapeutischer Praxis und vielen Jahren des Lehrens.
Ein Rhythmus, der sich merken lässt — und der neben einem vollen Leben Platz hat.
Pro Quartal ein Wochenende. Dazwischen jeden Monat ein Abend.
Mehr ist es nicht. Das Wochenende liegt immer auf dem zweiten Wochenende des Quartals-Startmonats, der Abend immer am zweiten Mittwoch. Du kannst dir die zwei Jahre heute in den Kalender legen, ohne auf eine Terminliste zu warten.
Die Wochenenden von Modul 5 bis 8 folgen derselben Regel und werden vor dem Start bekanntgegeben — ebenso die Abendtermine. Ein Feiertagswochenende kann sich um eine Woche verschieben.
Die Blöcke sind bewusst kurz gehalten. Am Bildschirm trägt kein Vier-Stunden-Block — und was in der Pause geschieht, gehört zur Arbeit dazu.
Die ersten vier Module laufen online. In der zweiten Ausbildungshälfte kommen Präsenztreffen dazu — zum Auftakt der zweiten Hälfte und zum Abschluss.
Warum erst dann: Nach einem Jahr kennt sich die Gruppe. Ein Präsenztreffen wird dann zu einem Ereignis, auf das man zufährt — und nicht zu einer Hürde, die vor der Anmeldung steht.
Ort und Rahmen der Präsenztreffen werden im Lauf des ersten Jahres bekanntgegeben.
Diese Ausbildung ist ein gemeinsamer Entwicklungsprozess. Die Gruppe startet zusammen und bleibt zusammen; einen Quereinstieg gibt es nicht. Das ist eine Einschränkung — und es ist der Grund, warum die Arbeit trägt.
Eine ehrliche Frage, und sie verdient eine ehrliche Antwort: Etwas fehlt. Den Raum spüren, wenn man hereinkommt. Einem Menschen in die Augen schauen. Die Stille zu zehnt in einem Zimmer. Das gibt es am Bildschirm nicht, und ich behaupte nicht, dass es dort genauso gut ginge.
Was ich aus vielen Jahren weiß: Verbindung über Distanz braucht Beziehung. Sie entsteht nicht zwischen Fremden — sie entsteht zwischen Menschen, die sich kennen und einander erleben. Deshalb ist diese Ausbildung so gebaut, wie sie ist: eine feste Gruppe, die zusammen beginnt und zusammen bleibt. Übungen zu zweit und zu dritt vom ersten Abend an, nicht Zuhören zu dreißig. Ein Abend im Monat, damit der Faden nicht reißt. Und Übungsgruppen, in denen man sich mit der Zeit so kennt, wie man Kollegen kennt. Ein Treffen in Präsenz ist nach dem ersten Jahr angedacht.
Wenn du merkst, dass du für diesen Weg den Raum und die Augen brauchst, dann ist das kein Mangel an Ernst — im Gegenteil. Dann ist diese Form für dich nicht die richtige, und das darf so sein.
Die Gruppe entsteht gerade. Beispielsweise eine Heilpraktikerin, eine Psychologin, eine Dentalhygienikerin und eine Frau, die als Vocalcoach arbeitet. Unterschiedliche Berufe, dieselbe Frage.
Alle drei Wege sind Einführungspreise für die erste Gruppe — regulär 480 € pro Modul. Bei der monatlichen und der modulweisen Zahlung kannst du nach jedem Modul kündigen, also alle drei Monate.
Das Geld soll nicht entscheiden, wer diesen Weg geht. Wenn es für dich gerade nicht passt, sprich mich an — wir finden einen Weg.
Wenn dich das anspricht, sprich mich an.
Ein Gespräch, in dem du fragst, was du wissen musst — und ich ehrlich sage, was noch offen ist.
Gespräch mit Claus




